Das Team des "Sägeblatt Handels" / "Fräser Handels" begrüßt Sie in unserem neuen Shop mit neuen Suchmöglichkeiten und Auswahlkriterien.

Sägeblätter

Bei Sägeblättern unterscheidet man  unter Vollstahlsägeblätter (CV/CR), Widia-Sägeblätter (HM-Hartmetall) sowie Sägeblätter mit Diamant besetzten Zähnen (PD). Dabei haben Hartmetall Sägeblätter gegenüber Vollstahl Sägeblätter eine wesentlich höhere Standzeit.

Zu unserem Sortiment gehören die Vollstahlsägeblätter der Fa. Edessö, das Stammblatt sowie die Zähne werden aus Chromstahl (CR) –für einfache Anwendungen oder Chrom-Vanadium (CV) Stahl – für höhere Ansprüche an Schnittleistung und Standzeit gefertigt. Diese Sägeblätter eignen sich besonders zur Brennholzherstellung.

Die Zähne bei diesen Sägeblättern sind geschränkt und geschärft. Man unterscheidet zwischen zwei Zahnarten:

  • Zahnform A (KV)  =  Grob-/Wolfszahn zum groben Auftrennen von Holz und Holzwerkstoffen längs und teilweise auch quer
  • Zahnform B (NV)  =  Fein-/Spitzzahn für feine Schnitte in Holz und Holzwerkstoffen im Querschnitt

 

Desweiteren gibt es bei HM Sägeblätter verschiedene Zahnformen, welche sich in unterschiedlicher Form und Geometrie unterscheiden. Je nach Verwendungszweck und Materialart, für super feine oder für schnelle und grobe Sägeschnitte. Diamant Sägeblätter werden bevorzugt eingesetzt um sehr harte Materialien wie z.B. zementgebundene Faser- und Spanplatten zu Schneiden.

Faustregel für Sägeblätter:

  • wenig Zähne = grober und schneller Sägeschnitt (für große Materialstärken und Auftrennarbeiten)
  • viele Zähne = sauberer und feiner Sägeschnitt (für geringe Materialstärken und für sichtbare Schnittkanten)

Unterschied der Zahnstellung (Spanwinkel) bei HM Sägeblätter von positiv und negativ:

  • Positiver Spanwinkel = wird auf normalen Tisch- und Handkreissägen verwendet, bei denen das Schnittgut zum Sägeblatt geführt wird. 
  • Negativer Spanwinkel = wird auf Pendel sowie Kapp- und Gehrungssägen verwendet, bei denen das Sägeblatt zum Schnittgut geführt wird.

 

Trennscheiben

Beim Kauf einer Diamant-Trennscheibe sollten Sie folgende Punkte beachten:

Zu bearbeitendes Material
Unsere Diamant Trennscheiben sind optimal auf die verschiedenen Materialien abgestimmt. Diese finden Sie in der Produktbeschreibung. Sollten Sie einmal nicht sicher sein, welche Trennscheibe für Ihren Zweck geeignet ist, kontaktieren Sie uns info@saegeblatt-handel.de. Wir beraten Sie gern und bieten auch Spezialwerkzeuge an.

Bohrdurchmesser bzw. Anschluß
Bitte geben Sie bei der Bestellung den gewünschten Bohrdurchmesser und Anschluß an. Auf Anfrage liefern wir auch Sonderdurchmesser oder -anschlüsse.

Naß- oder Trockenschnitt?
Soll die Trennscheibe/Werkzeuge im Trockenschnitt eingesetzt werden, so ist darauf zu achten, das die Trennscheibe/Werkzeuge entsprechend gekennzeichnet ist. Wir empfehlen, die Werkzeuge möglichst im Naßschnitt einzusetzen, da die bessere Kühlung eine Erhöhung der Standzeit bewirkt.

 

 

Profi Serie Profi-Serie:
Beste Qualität mit höchster Standzeit und hervorragender Schnittfreudigkeit. Besonders für den harten Dauereinsatz bei professionellen Anwendern wie Diamantbohr- und Sägeunternehmen sowie allen Fachbetrieben.
                                                                                          
Master Serie Master-Serie:
Optimales Preis-/Leistungsverhältnis. Im Fachhandel 100000fach bewährt. Einsatz in Meister- und Fachbetrieben.
Tornado Serie Tornado-Serie:
Die preiswerte Alternative. Bekannt gute Qualität für den Standard-Gebrauch. Schnittfreudigkeit zum günstigen Preis.

Fehlerursachen beim Einsatz von Diamant-Trennscheiben:

Trennscheibe schneidet nicht
- Trennscheibe ist für das Material zu hart
- zu geringe Antriebsleistung durch falsche Drehzahl, falsche Betriebsspannung, lose Antriebsriemen oder zu geringe Motorleistung
- Trennscheibe ist aufgrund langen Einsatzes in harten Materialien stumpf geworden. Durch einige Schnitte in abrasivem Material kann die Trennscheibe wieder angeschärft werden.
- Trennscheibe ist durch zu hohe Schnittgeschwindigkeit stumpf geworden
- Trennscheibe wird mit zu viel oder zu wenig Druck auf das Material betrieben

Segmentverlust
- Material bewegt sich während des Schneidvorganges. Segmente reißen durch Verklemmen oder Verwinden ab
- Scheibe zu hart für das Material
- Überhitzte Segmente oder Verwindung des Stahlkörpers durch ungenügende Kühlung
- Ausgeschlagene Welle oder defekte Lager können Höhenschlag der Trennscheibe zur Folge haben
- Örtliche Überhitzung durch ungleichmäßige Kühlung aufgrund zu großer Schnittiefe oder defektem Kühlsystem
- Stoßartige Belastung einzelner Segmente

Überhitzte Trennscheibe
- Unzureichende Kühlung
- Trennscheibe ist für das zu bearbeitende Material ungeeignet
- keine Kühlpausen
- Trennscheibe wird mit zuviel Druck auf das Material betrieben
- zuviel Vorschub

Übermäßiger Verschleiß
- Trennscheibe passt nicht zu stark abrasivem Material
- zu wenig Kühlmittel - Wassersystem prüfen
- Höhenschlag der Trennscheibe durch ausgeschlagene Welle oder zu harte Bindung
- zu geringe Antriebsleistung durch falsche Drehzahl, falsche Betriebsspannung, lose Antriebsriemen oder zu geringe Motorleistung
- zuviel Vorschub
- seitliche Nutzung als Schleifscheibe

Rundlauffehler
- Trennscheibe besitzt für das zu bearbeitende Material eine zu harte Bindung
- Verschleiß der Antriebswelle durch nicht festgespannte Trennscheibe
- Verschlissene Lager mit unrundem Lauf der Antriebswelle

Gerissene Segmente
- Bindung ist für Material zu hart
- zuviel Vorschub

Unrunde Wellenbohrung
- Flansche sind nicht richtig festgezogen
- Trennscheibe sitzt nicht auf der Antriebswelle fest, sondern bewegt sich und verursacht dadurch weiteren Verschleiß der Welle
- Antriebswelle ist stark abgenutzt 

Fräser

Für den Schaft der Fräser wird ein hochfester, ermüdungsarmer Stahl eingesetzt. Die Schneiden aus speziellem Hartmetall werden mit einem besonderen Verfahren scharfgeschliffen. Die sorgsam entwickelte Form der Schneide sorgt für ausbalanciertes, vibrationsfreies Fräsen und schnellen Spanauswurf.

An den Fräsern wird eine PTFE-Beschichtung eingebrannt, die reibungsarm ist. So wird die Temperaturerhöhung beim Fräsen reduziert, der Verharzung vorgebeugt und die Langlebigkeit erhöht (Verhinderung des "Ausglühens").
Bevor die Fräser an ausgeliefert werden, erfolgt ein ausgiebiger Test auf Härte, Rundlauftoleranzen und Schneidtoleranzen.

WPL = Wendeplatten Werkzeuge

Wendeplatten Werkzeuge haben grundsätzlich, bei intensiver Nutzung, Vorteile gegenüber herkömmlichen Werkzeugen. 
Kein Nachschärfen = immer einsatzbereiter = immer konstant bleibender Durchmesser.
Alle Werkzeuge werden nach EN 847-1 gefertigt, welche für höchste Genauigkeit, Präzision und Sicherheit steht.

Merkmale der Fräswerkzeuge nach EN 847-1:

  • Spandickenbegrenzung: Schneidüberstand von max. 1,1mm bei Nichtrundform-Werkzeugen bzw. 3mm bei Rundformwerkzeugen.
  • begrenzte Spanlückenweite
  • weitgehend kreisrunde Werkzeugform

Hersteller denen wir vertrauen: